Datenschutz und -Sicherheit

Sind wie ein Pfirsich.
Außen weich, mit einem großen harten Kern.

1 Jahr EU-DSGVO – sind Sie auf dem richtigen Weg?

Der Schutz der Privatsphäre ist eine der wichtigsten Angelegenheiten unseres digitalen Zeitalters. Und mit der DSGVO gelten in allen Staaten der Europäischen Union grundsätzlich die gleichen Standards bei der Verarbeitung von Daten.

© Coloures-Pic / Adobe Stock

Der Mai 2019 ist dabei gleich doppelt bedeutsam: die DSGVO ist nun seit einem Jahr verpflichtend anzuwenden und das Grundgesetz feiert seinen 70. Geburtstag. Die grundgesetzlich verankerte informationelle Selbstbestimmung stellt dabei den Kern der heutigen Datenschutzgesetzgebung dar.

Besonders bei Aktivitäten im Internet lässt es sich kaum vermeiden, dass man Daten von sich preisgibt, möchte diese aber gut geschützt wissen und „Herr der Daten bleiben“. So ist die DSGVO bei Unternehmen gleich welcher Größe, Vereinen, Verbänden und anzuwenden, wenn sie mit personenbezogenen Daten anderer Menschen umgehen!

Ein Jahr nach dem Ende der Übergangsfrist lässt sich feststellen, dass die befürchteten Abmahnwellen ausblieben. Besonders die deutschen Datenschutzbehörden beschränkten sich weitestgehend noch auf Beratung und Ermahnungen, ohne auf Sanktionen zurückzugreifen.

Was bisher Geschah

Bislang wurden über 200.000 Verstöße gemeldet. Bei 65.000 davon handelte es sich um Selbstanzeigen von Datenschutzbeauftragten der Firmen, die Datenlecks meldeten.

Ein kürzlich erschienener Bericht des Europäischen Datenschutzausschusses (EDSA) beziffert die Gesamtsumme der Bußgelder auf knapp 56 Millionen Euro. Der dickste „Strafzettel“ ging an Google.

In Deutschland wurden in ca. 75 Fällen Bußgelder verhängt: Von 250 bis zu mehreren zehntausend Euro reichten die Sanktionen, die von Datenschutzbeauftragten der Länder in den vergangenen zwölf Monaten verhängt wurden und sich bislang auf ca. 500.000 Euro addieren, woraus sich eine Durchschnittshöhe von knapp 6.000 Euro ergibt.

Das höchste Bußgeld wurde durch den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit in Baden-Württemberg verhängt: Nachdem Gesundheitsdaten von Verbrauchern im Netz aufgetaucht waren, mussten die Verantwortlichen 80.000 Euro bezahlen.

Eine deutliche Sensibilisierung der Betroffenen beweisen die 37.148 Beschwerden an die Landesbehörden durch Betroffene aufgrund mangelhaftem Datenschutz.

Hilfe beim Datenschutz?

Sie wissen noch nicht, wie Sie das Thema angehen sollen? Sie sind schon mittendrin und benötigen Unterstützung? Was ist mit den ganzen bürokratischen Details?

Wir kümmern uns – vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin!